WORKSHOPS

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ZIEMLICH BESTE HALTUNG

Professionell bleiben, klar und wertschätzend handeln

Sie arbeiten in herausfordernden Fällen und wollen auch unter Druck klar und präsent bleiben. Sie wollen Nähe zulassen, ohne sich zu verlieren. Sie wollen Grenzen setzen, ohne hart zu werden. In diesem Workshop schärfen Sie Ihre professionelle Haltung und trainieren Sprache und Selbststeuerung für den Arbeitsalltag.

Ziele:

  • Ihre Haltungsanker kennen und in schwierigen

    Situationen abrufen

  • Nähe und Distanz professionell steuern und klare Grenzen setzen
  • Verantwortung klären, Unterstützung anbieten, ohne zu übernehmen
  • Sprache einsetzen, die deeskaliert, Orientierung gibt und wirksam bleibt
  • Eigene Stressmuster erkennen und schneller in Handlungsfähigkeit zurückfinden

Inhalte:

  • Spiegel der Haltung, Präsenz wahrnehmen, innere Stabilität aufbauen
  • Reflexion: Nähe, Distanz, Professionalität
  • Ressourcenfokus, Blick auf das, was bereits da ist, handlungsorientiert nutzen
  • Unterstützung anbieten, ohne zu viel Verantwortung, Kontrolle oder Emotionen deines Gegenübers zu übernehmen
  • Umgang mit Widerstand und Eskalation, ruhig bleiben, stoppen, neu rahmen, weiterführen
  • Praxisübungen, Formulierungen trainieren

ALS FRAU TRAUER BEI UNS EINZOG

Verlustreaktionen verstehen, Rituale gestalten, Kinder und Erwachsene sicher begleiten

Du begleitest Familien nach Verlust, Trennung, Krankheit oder Abschied. Du willst Trauerreaktionen sicher einordnen und Menschen entlasten, ohne zu vertrösten. Du lernst primären und sekundären Verlust zu unterscheiden. Du verstehst, wie Trauer im Körper wirkt und wie sich Trauer bei Erwachsenen und Kindern unterscheidet. Du bekommst Sprache, Rituale und Methoden, damit Trauer im Tun bearbeitbar wird. Du übst Gesprächsführung, Vorbereitung von Kindern auf ein Begräbnis und konkrete Unterstützungsmaßnahmen für den Alltag.

Ziele:

  • Verlustreaktionen und Symptome erkennen, auch körperlich
  • primären und sekundären Verlust unterscheiden
  • Erwachsenen- und Kindertrauer unterscheiden
  • hilfreiche Sprache nutzen und falsche Annahmen vermeiden
  • Rituale und konkrete Unterstützungsmaßnahmen anwenden
  • Kinder auf Begräbnis und Abschied vorbereiten
  • Trauer im Tun bearbeiten, mit Praxisübungen

Inhalte:

  • primärer und sekundärer Verlust, Übergänge in Trauer
  • Verlustreaktionen, Körper, Verhalten, Bedürfnisse
  • Trauerphasen und Traueraufgaben als Orientierung
  • Trauer und Kommunikation, hilfreiche Worte, schwierige Situationen
  • Erwachsenen- vs. Kindertrauer, Entwicklung und Ausdruck
  • Rituale, Abschied, Gedenktage, Erinnerungsarbeit
  • Kinder beim Begräbnis, Vorbereitung und Nachsorge
  • Praxisübungen, Fallarbeit, Methoden zum Mitnehmen

WENN MAMA ODER PAPA KRANK IST

Kinder schützen, Eltern entlasten, sicher begleiten

Sie arbeiten mit Familien, in denen ein Elternteil psychisch belastet oder erkrankt ist. Sie wollen Kinder sicher begleiten, ohne sie zu überfordern. Sie wollen Risiken und Schutzfaktoren klar strukturieren und nächste Schritte im Netzwerk planen. In diesem Workshop bekommen Sie dafür einen praxistauglichen Rahmen und konkrete Gesprächsführung.

Ziele:

  • Belastungen und Bedürfnisse von Kindern schneller erkennen

  • Gespräche mit Kindern altersgerecht führen und entlastende Botschaften setzen
  • Risiken und Schutzfaktoren strukturiert erfassen und dokumentieren
  • nächste Schritte planen, Weitervermittlung, Zuständigkeiten, Netzwerk
  • Bezugspersonen so anleiten, dass Entlastung entsteht und Verantwortung klar bleibt

Inhalte:

  • Wirkung elterlicher psychischer Erkrankungen auf Entwicklung, Bindung und Rollen im System
  • Typische Muster, Geheimhaltung, Schuld, Loyalitätskonflikte, Parentifizierung, Rückzug
  • Ampel-Schema zur Fall-Orientierung
  • Gesprächsführung mit Kindern, Sprache, Struktur, Dosierung, Fragen, die nicht überfordern
  • Psychoedukation für Eltern und Bezugspersonen, erklären ohne Scham, klare Vereinbarungen
  • Schutzfaktoren stärken, sichere Orte, verlässliche Bezugspersonen, Alltag entlasten

TCM-ERNÄHRUNG

In Balance mit der richtigen Ernährung

Die TCM-Ernährung (Traditionelle Chinesische Medizin) basiert auf dem Prinzip der 5- Elemente-Ernährung, die die Wechselwirkungen zwischen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser berücksichtigt. Diese ganzheitliche Herangehensweise fördert den Stoffwechsel, stellt das körperliche Gleichgewicht her und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. Durch die gezielte Auswahl von Lebensmitteln, die den individuellen Bedürfnissen entsprechen, kann das Immunsystem gestärkt und das Energieniveau erhöht werden. Zudem wird Wert auf saisonale und regionale Produkte gelegt, um die Verbindung zur Natur zu stärken. Der Workshop vermittelt praktische Kenntnisse zur Umsetzung dieser Prinzipien im Alltag für ein gesundes und harmonisches Leben.

  • Wie kann ich meinen Körper mit Hilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin gesund halten?
  • Wie kann ich die 5-Elemente-Ernährung erfolgreich in meinen Alltag implementieren?
  • Wie komme ich durch die richtige Ernährung zu mehr Energie und Balance?

Dieser Workshop zur TCM-Ernährung (Traditionelle Chinesische Medizin) richtet sich an alle, die sich für gesunde Ernährung interessieren und ihr Wohlbefinden durch die Prinzipien der TCM fördern möchten. Unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund sind Sie herzlich eingeladen, mehr über die 5-Elemente-Ernährung zu erfahren und praktische Kenntnisse zur Umsetzung im Alltag zu erwerben.

METHODEN IN DER KINDER- UND JUGENDARBEIT

Kreative Wege in der Arbeit mit Familien

In diesem Workshop erhalten Sie einen spannenden Einblick in die Entwicklungspsychologie des Kindes. Wir beleuchten die verschiedenen Phasen der kindlichen Entwicklung und deren Bedeutung für das Lernen und Verhalten. Im zweiten Teil des Workshops konzentrieren wir uns darauf, wie Sie entwicklungsförderndes Verhalten gemeinsam mit den Bezugspersonen trainieren können. Durch praktische Übungen und effektive Strategien lernen Sie, wie Sie die Entwicklung des Kindes optimal unterstützen und eine positive Beziehung zu den Bezugspersonen aufbauen können. Ziel ist es, Ihnen wertvolle Werkzeuge an die Hand zu geben, um das Kind in seiner individuellen Entwicklung bestmöglich zu begleiten. Seien Sie dabei und entdecken Sie neue Ansätze für eine förderliche Erziehung.

  • Methoden für den Beziehungsaufbau
  • Gefühlsübungen
  • Spieltechniken
  • Entspannungsübungen

GEFANGEN IM VERLANGEN

Sucht erkennen, verstehen und professionell begleiten

Du arbeitest mit Familien, Jugendlichen oder Erwachsenen, bei denen Konsum zum Problem wird. Du willst sicher erkennen, wann es um Gewohnheit geht und wann um Abhängigkeit. Du willst Gespräche führen, die motivieren, ohne zu drängen. Du willst Angehörige einbeziehen, ohne Verantwortung zu übernehmen. Du bekommst dafür klare Orientierung, Gesprächsleitfäden und Praxisbeispiele.

Ziele:

  • Abhängigkeit verstehen und von Gewohnheit abgrenzen
  • Frühwarnzeichen und Risikofaktoren erkennen
  • Gespräche strukturiert führen, inklusive motivierender Gesprächsführung
  • Handlungsoptionen für Beratung, Begleitung und Weitervermittlung anwenden
  • Angehörige stabilisieren und sinnvoll einbinden
  • Eigene Grenzen, Rolle und professionelle Haltung klären
  • Selbstfürsorge und Abgrenzung im Arbeitsalltag stärken

Inhalte:

  • Sucht, Konsum, Abhängigkeit, Unterschied zur Gewohnheit, Formen von Sucht
  • Folgen für Gesundheit, Beziehungen, Elternrolle und Alltag
  • Scham, Verleugnung, Ambivalenz, Rückfalllogik
  • Gesprächsführung, Einstieg ohne Vorwurf, motivierende Gesprächsführung
  • Umgang mit Widerstand, Krisen, Rückfällen und Eskalation
  • Weitervermittlung und Netzwerk, wer macht was, klare Zuständigkeiten
  • Angehörige, Co Abhängigkeit, Grenzen, Entlastung
  • Praxisbeispiele und Fallarbeit aus der Gruppe

WENN SCHMERZ SICHTBAR WIRD

Selbstverletzung verstehen. Was Betroffene brauchen, was du als Fachkraft konkrekt tun kannst.

Du lernst, selbstverletzendes Verhalten sicher einzuordnen und anzusprechen. Du erkennst Warnzeichen und Frühwarnzeichen. Du bleibst ruhig, gibst Orientierung und setzt klare nächste Schritte. Du bekommst fachliche Einordnung durch eine klinische Psychologin und einen Erfahrungsbericht einer Betroffenen. Du nimmst konkrete Formulierungen, Skills und eine klare Entscheidungslogik für medizinische Versorgung mit.

Ziele:

  • Warnzeichen und Frühwarnzeichen erkennen und einordnen
  • Gespräche sicher starten, ohne zu triggern oder zu beschämen
  • hilfreiche Reaktionen anwenden, schädliche Reaktionen vermeiden
  • Skills, Achtsamkeit und Ressourcenarbeit praktisch anleiten
  • Situationsplan erstellen
  • medizinische Versorgung richtig einschätzen und veranlassen

Inhalte:

  • Grundlagen von Selbstverletzung
  • Kommunikation von Betroffenen, Scham, Geheimhaltung, Medienbezug
  • Was Betroffene brauchen, was Fachkräfte konkret tun können
  • Skillstraining für Akutphasen, kurze Übungen für den Alltag
  • Ressourcenarbeit, Schutzfaktoren, Vereinbarungen mit Jugendlichen und Eltern
  • Netzwerk und Anlaufstellen, Übergaben, Dokumentation
  • Wann medizinische Versorgung nötig ist, klare Kriterien und Entscheidungswege